Klarheit entsteht im Handeln
Wie Führungsteams den Entscheidungsnebel durchdringen
Die meisten Vorhaben scheitern nicht an der Strategie und nicht an der Umsetzung, sondern in dem Raum dazwischen. Dieses Buch beschreibt, was dort passiert, warum die üblichen Reflexe es verschlimmern, und wie Führungsteams trotzdem handlungsfähig werden.
Die verbreitete Annahme kennt zwei Fehlerquellen: eine unzureichende Strategie oder eine mangelhafte Umsetzung. Das Buch zeigt, dass das eigentliche Problem meist an keinem der beiden Orte liegt, sondern im Übergang dazwischen. Dieser Übergang ist nicht neutral, sondern deutungsoffen: dieselbe Entscheidung trägt für jeden Beteiligten eine andere Bedeutung. Der eine liest Chance, der andere Bedrohung, der dritte Mehraufwand.
Die intuitive Antwort lautet: erst den Nebel auflösen, dann handeln. Das Buch begründet, warum das nicht gelingt, und beschreibt den umgekehrten Weg.
Klarheit ist nicht die Vorbedingung des Handelns, sondern seine Frucht.
Sie entsteht dort, wo die unterschiedlichen Lesarten an der Wirklichkeit geprüft und korrigiert werden.
Durch das Buch zieht sich die Geschichte eines Krankenhausverbunds mit mehreren Standorten, der Veränderungen an allen Fronten zugleich bewältigen muss. Die Szenen beruhen auf einem real erlebten Kundenprojekt und illustrieren die Muster im Entscheidungsnebel.
Dreissig Minuten über das Thema, nicht über einen Auftrag.
Ich spreche gern mit Leuten, die mit Entscheidungsnebel zu tun haben, auch wenn keine Zusammenarbeit daraus wird. Du erzählst, wo er Dir begegnet, ich erzähle, woran ich gerade schreibe.